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25.04.2010 - 23.57 Uhr  |  Zurück zur News-Übersicht

Team Thurgau ist Vizemeister

In den Finalspielen haben die Tigers aus Langnau den Thurgauern alles abverlangt und konnten letztlich mit zwei zu eins Siegen den Meistertitel ins Emmental holen.











Am Samstag in Biglen konnte das Team Thurgau zum ersten Matchball antreten. Die Taktik der Langnauer war im Vergleich zum ersten Spiel sehr defensiv und abwartend. Die Räume waren sehr eng vor dem Langnauer Tor und so konnten die Thurgauer trotz ausgeglichenem Ballbesitz selten gefährlich vor das Tor kommen. Langnau seinerseits nutze einen Freistoss aus, kam in der Folge zu einem in der Entstehung eher glückhaften Überzahltreffer und konnte sich nach diesem Vorsprung vor allem wieder auf das Verteidigen konzentrieren. Und dies machten sie sehr gut. Thurgau kam nur einmal in Überzahl zu einer gefährlichen Chance, welche Schadegg verwerten konnte. Sehr lange blieb das Spiel knapp, bis die Berner schliesslich zwei Konter zu Toren umwandeln konnte. Thurgau war nicht gewillt, einfach aufzugeben und kämpfte sich mit einem Treffer von Conrad vier Minuten vor Ende des Spiels wieder heran. In den letzten Minuten wollte der Ball aber einfach nicht mehr über die Torlinie der Langnauer, trotz gutem Druck der Gäste.


Mit dem knappen Heimsieg der Tigers wurde also Spiel 3 Tatsache, in dem der Schweizer Meister gefunden werden würde.



Unihockey Tigers Langnau : Team Thurgau Erlen 4 : 2 (2:1/1:0/1:1)


Espace Arena Biglen, 222 Zuschauer


Tore für Thurgau (in Klammern Tore / Assists):


Schadegg (1/0), Conrad (1/0), Königshofer (0/1), Gröbli (0/1)




Langnau doppelt nach


Rund 28 Stunden später standen sich in Weinfelden die gleichen Teams gegenüber, die beiden besten Teams der abgelaufenen U16-Schweizer Meisterschaft würden also nun um Gold kämpfen.


Das Ambiente in Weinfelden lud einmal mehr mit knapp 300 Zuschauern zu einem spannenden Unihockeyabend ein und die Teams waren auch dementsprechend motiviert. Den besseren Start ins Spiel erwischte wie in beiden Spielen zuvor Langnau mit dem 1 zu 0. Erneut standen die Berner in der Abwehr sehr konzentriert und ermöglichte den Thurgauern nur wenig Freiraum. Dies galt aber genauso auf der Seite des Heimteams, beide Mannschaften erledigten eine saubere Defensivarbeit. Dennoch konnte ein Abpraller 2 Minuten vor Ende des ersten Drittel den Weg ins Thurgauer Tor finden und es stand 2 zu 0. Nico Gröbli, der Captain der Thurgauer, fasste sich aber nun ein Herz und wuchtete einen Freistoss sehenswert ins Langnauer Gehäuse. Vor der Pause war also wieder alles offen in dieser Partie.


Je länger aber die Partie dauerte, desto mehr konnte Langnau demonstrieren, warum sie seit Jahren eine der besten Juniorenabteilungen der Schweiz haben. Hohe Ballkontrolle, abgeklärte Spielweise und immer wieder gefährliche Angriffe liessen es kaum mehr zu, dass die Thurgauer zu längeren Druckphasen kamen.


Trotz allem Kampf und gutem Einsatz musste das Heimteam weitere Treffer einstecken und lag bald mit 3 Toren im Rückstand. Doch der 4 zu 2 Anschlusstreffer fiel auch heute wieder. Königshofer verkürzte nach einer guten Einzelleistung. Die Schlussoffensive der Thurgauer aber prallte an der physisch überzeugenden Langnauer Defensivstärke ab und im Gegenzug kamen die Tigers zu weiteren Treffern.


Der Langnauer Sieg und Meistertitel ist verdient, die stärkste Mannschaft der Schweiz hat den Meistertitel geholt. Dass Thurgau sich in einer starken Gruppe und im Halbfinal den Weg in das Finale gekämpft hat zollt grossen Respekt, insbesondere den vielen jungen Spielern gegenüber, welche noch ein oder sogar zwei Jahre in dieser Alterskategorie mitspielen können. Der Gewinn der Silbermedaille ist hoch einzustufen in der Kategorie U16 Inter. Er zeigt unter anderem deutlich, dass die Thurgauer Nachwuchsunihockeyspieler an der nationalen Spitze gut mithalten können.



Team Thurgau Erlen : Unihockey Tigers Langnau 3 : 7 (1:2/0:2/2:3)


Paul Reinhart Turnhalle Weinfelden 296 Zuschauer


Tore für Thurgau (in Klammern Tore / Assists):


Gröbli (2/0), Conrad (0/2), Königshofer 1/0)



Autor: B.Bötschi

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